Time Travel Without DeLorean….

BureauLogo

Willkommen im Soul City Bureau Für Retronautik & Temporalmechanik.

Hätte ich fünf Wünsche frei, wäre einer davon sicherlich für einen Tag durch das alte Düsseldorf der 1930er/40er Jahre zu schlendern. Die Gründe hierfür liegen nicht an der gewonnenen Deutschen Meisterschaft unserer Fortuna 1933 (naja, obwohl…) und schon gar nicht an der 12 Jahre Schreckensherrschaft des NS-Regimes. Nein, einmal unsere schöne Heimatstadt in voller Pracht vor der Zerstörung zu erkunden, das wäre mein Traum. Was mit einem Buch über das Historische Düsseldorf begann, wurde schnell zu einer Leidenschaft. Ich beschäftigte mich mehr und mehr mit den Fragen „Wo waren diese Orte? Was existiert heute noch? Was ist für immer verloren?“ Es gibt mittlerweile eine Handvoll Bücher zu diesem Thema z.B. Alfons Houben „Düsseldorf-wie es damals war-wie es heute ist“ Teil 1 & 2 oder Henning Schmidts „Zeit Sprünge Düsseldorf-Bilk“. Doch ich wollte mehr. Im Netz und auf Flohmärkten sammelte ich immer neue historische Bilder/Ansichtskarten und versuchte diese zuzuordnen. Ich werde in dieser Sammlung nur Bilder verwenden, bei denen ich mir zu 100% sicher bin den Ort exakt gefunden zu haben. Durch studieren alter Stadtkarten und deren Straßenzüge habe ich so manches Rätsel gelöst und sogar eklatante Fehler bei anderen kleineren Sammlungen im Netz festgestellt. Die Arbeit des Büros für Retronautik & Temporalmechanik wird natürlich fortlaufend fortgesetzt und ständig erweitert. Wer noch Bilder, Filme oder andere wichtige Informationen besitzt, kann diese gerne an folgende Adresse schicken. Beim betrachten der Bilder ahnt man allmählich warum Düsseldorf von Napoleon als „Klein-Paris“ bezeichnet wurde. Wer sich für die Geschichte der Stadt Düsseldorf von der ersten schriftliche Erwähnung als Dusseldorp aus dem Jahr 1135 bis zur Bergische Residenz- und Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalen interessiert, kann sich in diesem Artikel schlau machen <Klick> Also Retronauten, viel Spaß bei der Zeitreise ins alte Düsseldorf – eine Reise für die ihr keinen DeLorean mit Fluxkompensator benötigt.

– Akte 1 : Das Zeitfenster

– Akte 2 : Geister der Vergangenheit – Selber Ort, andere Zeit

– Akte 3 : Das verlorene Stadtbild

RetroBanner

Blick auf den Wilhelmplatz in die Kaiser Wilhemstraße (heute Konrad-Adenauer-Platz und Friedrich-Ebert-Straße). Auf der linken Seite das Bahnhofhotel mit seinen 130 Betten, Turmgekrönt auf der rechten Seite das im reinen Jugendstil gehaltene Ludwig-Loewe-Haus. Im Hintergrund sieht man auf beiden Bildern die Johnneskirche.


Blick vom Burgplatz auf die drei Düsseldorfer Wahrzeichen: Düsselschlösschen, Schlossturm und Lambertuskirche. Leider entschied man sich 1993 beim Bau des Rheinufertunnes gegen eine Rekonstruktion des Düsselschlösschens. Somit ist ein Wahrzeichen Düsseldorfs für immer verloren.


Blick auf das Hansa Hotel (bzw. Hansa Haus) in Richtung Graf-Adolf-Straße. Das einzige alte Gebäude rund um den Hauptbahnhof, das die Zerstörung durch den Krieg halbwegs überstanden hat.


Blick vom Düsselschlösschen zum Lambertus. Die neue Bebauung rund um den Lambertus ist mit „gruselig“ noch wohlwollend umschrieben. Anstelle des Schlösschens befindet sich heute „dat Suffkopptreppche“



Next